Das Gerüst des Filmhandwerks besteht aus vier tragenden Eckpfeilern und den sieben Säulen der Filmgestaltung!
Die zentralen Fragen:
Warum sind einige Filme spannender als andere? Wieso fiebern wir bei einigen Filmen mit den Helden mit, während sie uns manchmal gleichgültig sind? Wie kommt es, dass einige Filme unsere Emotionen wecken und andere nicht? Welche Gründe gibt es dafür?
„Spannung ist Kaugummi fürs Gehirn.“
Alfred Hitchcock
Wie kann man als Erzähler nun Spannung und Emotionen erzeugen?
Ist das Zufall oder beruht es auf einem handwerklichen Regelwerk?
Über allem steht folgendes Gebot:
KEINE LANGEWEILE!
Darunter gibt es vier Eckpfeiler, elementare Bausteine für die Funktionstüchtigkeit einer spannenden, unterhaltsamen Geschichte:
1. Die Verwendung und Variation eines klassischen Erzählmotivs, also jahrtausender alter Erzählstrukturen (siehe 1. Säule: Inhalt).
2. Spannungsaufbau und Eskalation durch Suspense, heißt: Die Zuschauer erhalten mehr Informationen als Teile der handelnden Personen. Sie fungieren quasi als Komplizen des Helden (siehe 3. Säule: Dramaturgie).
3. Die Etablierung eines oder von (maximal) zwei interessanten und prägnanten Helden, denen wir praktisch überallhin folgen, deren Schicksal für die Zuschauer eine Bereicherung ist, die in Gefahr geraten und im Idealfall Schuld auf sich geladen haben (siehe 4. Säule: Figuren).
4. Die Etablierung eines ebenso skrupellosen wie hinterhältigen Antagonisten, der dem oder den Helden das Leben sozusagen zur Hölle macht (siehe 4. Säule: Figuren).
Und nun: Vorhang auf für …

Diese sieben Bausteine bilden das Fundament einer fachgerechten Gestaltung und Beurteilung von Spielfilmen:
Relevante Literatur
(Wenn Praktiker aus dem Nähtäschchen plaudern)


